Erdwärme – Heizsystem mit grosser Zukunft und mit vielen Vorteilen

Gerade in Zeiten, in dem die Preise für Öl und Erdgas stetig steigen und dazu noch knapp werden, gewinnt Erdwärme zunehmend an Bedeutung. Sie wird bei vielen Hausbesitzern mehr als eine Alternative gesehen.

Mit Erdwärme oder Geothermische Energie wird allgemein die gespeicherte Energie in Form von Wärme unterhalb der Erdoberfläche bezeichnet. Unter Geothermie versteht man die technische Ausnutzung dieser natürlichen Erdwärme zur Energiegewinnung. Die Erdwärme zählt zu den regenerativen und umweltfreundlichen Energiequellen.

Erdwärme steht immer und praktisch überall zur Verfügung. Geothermische Energie ist unabhängig von Witterung und Tageszeit verfügbar. Die Lebensdauer der Erdwärmesonden beträgt mehr als 100 Jahren und der benötigte Platz für das Platzieren der Wärmepumpe ist nicht grösser als der erforderliche Platz von einer Waschmaschine. Ausserdem kann man die Wärmepumpe sowohl in Alt- als auch in Neubauten einsetzen. Und das steigert wiederum signifikant den Wert von Gebäuden.
 



Erdwärme: umweltfreundlich, ökonomisch und fortschrittlich

Erdwärme ist dafür bekannt, dass sie sehr umweltfreundlich ist. Die aus der Erde gewonnene Energie, beinhaltet weder Luftschadstoffe noch CO2. Das Erdwärme-System benötigt eine sehr geringe Wartung und kann ausserdem zum Heizen und zur Warmwasseraufbereitung eingesetzt werden.

Staaten wie z.B. Island, Neuseeland oder Italien zeichnen sich dadurch, dass sie einen aktiven Vulkanismus haben. Hier muss nicht tief gebohrt werden, um Erdwärme-Energie zu gewinnen. In Staaten wie Schweiz oder Deutschland muss vergleichsweise tief gebohrt werden, um auf hohe Temperaturen zu stossen. Durch das Temperaturgefälle zwischen Erdinnerem und Erdoberfläche wird Erdwärme ständig aus der Tiefe nachgeliefert.